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Konzeptauswahlverfahren für Strukturprojekte des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit gestartet

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport beabsichtigt, für die im Rahmen der Überarbeitung des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit neu beschriebenen Strukturprojekte, ein Konzeptauswahlverfahren zur Auswahl der Träger in diesen Bereichen vorzunehmen. Die genauen Beschreibungen finden sich im folgenden:

Konzeptauswahlverfahren im Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit - Trägerauswahl für das Strukturprojekt „Mobile Beratung“

Entsprechend Kapitel 4.2 werden mit der Mobilen Beratung folgende Ziele verfolgt:

Die Mobile Beratung wendet sich gegen Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung und unterstützt den Aufbau und die Beratung langfristiger zivilgesellschaftlicher Strukturen. Sie ist ein bedarfsorientiertes Beratung- und Unterstützungsangebot mit dem Anliegen, demokratisches und menschenrechtsorientiertes bürgerschaftliches Engagement im Gemeinwesen in der Auseinandersetzung mit rechtsextremen, rechtspopulistischen, neonazistischen und menschenfeindlichen Einstellungen, Handlungen und Aktionen zu stärken.

Die Verbindung von demokratiestärkenden präventiven Ansätzen mit Interventionsstrategien im Sinne der Unterstützung von vorhandenen und neuen zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren, die sich gegen die beschriebenen Herausforderungen engagieren, bildet die Grundlage der Mobilen Beratung. In diesem Sinne stellt die Mobile Beratung demokratische Diskursräume und Vernetzungen her, erschließt demokratische Ressourcen vor Ort, berät, unterstützt und aktiviert Akteurinnen und Akteure und stärkt diese durch die Vermittlung von Wissen und Handlungskompetenzen.

 Die Mobile Beratung ist manifester Bestandteil der Förderung des Landes-Demokratiezentrums im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Entsprechend sind auch die in den Leitlinien des Bundesprogramms beschriebenen Ziele und Aufgaben zu berücksichtigen.

Konzepte für die oben beschriebenen Aufgaben sind formlos mit folgender Gliederung einzureichen:

  1. Kurzdarstellung des Antragstellers und der Erfahrungen im Themenfeld
  2. Beschreibung der Ausgangslage in Thüringen
  3. Ziele und Zielgruppen des Angebots
  4. Arbeitsweisen und Methoden des Angebots
  5. Beschreibung der notwendigen Ressourcen (Personal, fachliche Anforderungen, strukturelle Voraussetzungen)
  6. Kostenkalkulation nach Jahresscheiben
  7. Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen
  8. Maßnahmen zur Sicherung der fachlichen Anforderungen und der Qualitätsentwicklung
  9. Konzept zur Umsetzung von Gender-, Diversity Mainstreaming und Inklusion

Auf Basis der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Umsetzung des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und der Leitlinien des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ kann das Angebot im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gefördert werden.

Die Laufzeit des Projektes ist zunächst vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und soll – vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Mittel des Bundes und des Landes – jeweils jährlich bis maximal fünf Jahre verlängert werden.

Bei der Entscheidung über die Förderung werden die oben dargestellten Punkte durch externe Gutachter und die Gremien des Landesprogramms bewertet.

Bitte reichen Sie Ihre Konzeptvorschläge rechtsverbindlich unterschrieben bis zum 30. September 2017 im

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Referat 42 – Jugendpolitik
Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt

ein.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Zachow, per Mail unter Anja.Zachow@tmbjs.thueringen.de oder telefonisch unter 0361 57 3411 422 gern zur Verfügung.

Die Beschreibung steht hier im Download zur Verfügung: KAV Mobile Beratung

Konzeptauswahlverfahren im Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit - Trägerauswahl für das Strukturprojekt „Opferberatung“

Entsprechend Kapitel 4.3 werden mit der Opferberatung folgende Ziele verfolgt:

Die Beratungsangebote für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit richten sich an direkt Betroffene dieser Straf- und Gewalttaten, an Angehörige und Zeugen. Die Angebote haben die Aufgabe, als nichtstaatliche Akteurin Betroffene bei der Bewältigung der Angriffsfolgen sowie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken. Betroffene sollen möglichst frühzeitig nach der Gewalterfahrung die Möglichkeit haben, Zugang zum Beratungsangebot zu erhalten. Die Beratungs- und Unterstützungsangebote sind niedrigschwellig angelegt und orientieren sich individuell an den Bedürfnissen der Beratungssuchenden.

Wenn Betroffene es wünschen, werden zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger vor Ort nach einer rechten Gewalttat auf die Perspektive der Betroffenen aufmerksam gemacht, damit Solidarisierungsprozesse im sozialen Umfeld sowie die Mitarbeit lokaler Akteurinnen und Akteure an der Verbesserung der Situation der Betroffenen befördert werden können. Unterstützung erhalten die Opferberatungsangebote durch die Strafverfolgungsbehörden.

Geleitet von der Vision einer demokratischen Gesellschaft, die gleichberechtigte Zugangsbedingungen zu gesellschaftlichen Ressourcen frei von Diskriminierung ermöglicht, bringen die Beratungsprojekte ihre Expertise zur Entwicklung rechter Gewalt in Thüringen sowie die Perspektive der Betroffenen in den gesellschaftlichen Diskurs ein und setzen sich langfristig für die Stärkung der Rechte und Möglichkeiten von Betroffenengruppen ein.

Die Opferberatung ist manifester Bestandteil der Förderung des Landes-Demokratiezentrums im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Entsprechend sind auch die in den Leitlinien des Bundesprogramms beschriebenen Ziele und Aufgaben zu berücksichtigen.

Konzepte für die oben beschriebenen Aufgaben sind formlos mit folgender Gliederung einzureichen:

  1. Kurzdarstellung des Antragstellers und der Erfahrungen im Themenfeld
  2. Beschreibung der Ausgangslage in Thüringen
  3. Ziele und Zielgruppen des Angebots
  4. Arbeitsweisen und Methoden des Angebots
  5. Beschreibung der notwendigen Ressourcen (Personal, fachliche Anforderungen, strukturelle Voraussetzungen)
  6. Kostenkalkulation nach Jahresscheiben
  7. Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen
  8. Maßnahmen zur Sicherung der fachlichen Anforderungen und der Qualitätsentwicklung
  9. Konzept zur Umsetzung von Gender-, Diversity Mainstreaming und Inklusion

Auf Basis der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Umsetzung des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und der Leitlinien des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ kann das Angebot im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gefördert werden.

Die Laufzeit des Projektes ist zunächst vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und soll – vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Mittel des Bundes und des Landes – jeweils jährlich bis maximal fünf Jahre verlängert werden.

Bei der Entscheidung über die Förderung werden die oben dargestellten Punkte durch externe Gutachter und die Gremien des Landesprogramms bewertet.

Bitte reichen Sie Ihre Konzeptvorschläge rechtsverbindlich unterschrieben bis zum 30. September 2017 im

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Referat 42 – Jugendpolitik
Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt

ein.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Zachow, per Mail unter Anja.Zachow@tmbjs.thueringen.de oder telefonisch unter 0361 57 3411 422 gern zur Verfügung.

Die Beschreibung steht hier im Download zur Verfügung: KAV Opferberatung

Konzeptauswahlverfahren im Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit - Trägerauswahl für das Strukturprojekt „Ausstiegsberatung“

Entsprechend Kapitel 4.4 werden mit der Ausstiegsberatung folgende Ziele verfolgt:

Jeder Mensch, der in rechtsextremen Strukturen oder demokratiefeindlichen Gruppen aktiv ist, soll mit externen Hilfestellungen und Angeboten beim Ausstieg aus der Szene und der individuellen Deradikalisierung unterstützt werden. Das Land Thüringen unterstützt daher eine fachlich kompetente niedrigschwellige Ausstiegsberatung, die Kontakt zu Ausstiegswilligen sucht, sie im Ausstiegsprozess begleitet und eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft fördert.

Ausstiegsberatungen verfügen über eine, u. a. von ihren Klientinnen und Klienten gespeiste, besondere Kenntnis der rechtsextremen Szene und der Radikalisierungsprozesse.

Die Ausstiegsberatung ist manifester Bestandteil der Förderung des Landes-Demokratiezentrums im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Entsprechend sind auch die in den Leitlinien des Bundesprogramms beschriebenen Ziele und Aufgaben zu berücksichtigen.

Konzepte für die oben beschriebenen Aufgaben sind formlos mit folgender Gliederung einzureichen:

  1. Kurzdarstellung des Antragstellers und der Erfahrungen im Themenfeld
  2. Beschreibung der Ausgangslage in Thüringen
  3. Ziele und Zielgruppen des Angebots
  4. Arbeitsweisen und Methoden des Angebots
  5. Beschreibung der notwendigen Ressourcen (Personal, fachliche Anforderungen, strukturelle Voraussetzungen)
  6. Kostenkalkulation nach Jahresscheiben
  7. Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen
  8. Maßnahmen zur Sicherung der fachlichen Anforderungen und der Qualitätsentwicklung
  9. Konzept zur Umsetzung von Gender-, Diversity Mainstreaming und Inklusion

Auf Basis der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Umsetzung des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und der Leitlinien des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ kann das Angebot im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gefördert werden.

Die Laufzeit des Projektes ist zunächst vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und soll – vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Mittel des Bundes und des Landes – jeweils jährlich bis maximal fünf Jahre verlängert werden.

Bei der Entscheidung über die Förderung werden die oben dargestellten Punkte durch externe Gutachter und die Gremien des Landesprogramms bewertet.

Bitte reichen Sie Ihre Konzeptvorschläge rechtsverbindlich unterschrieben bis zum 30. September 2017 im

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Referat 42 – Jugendpolitik
Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt

ein.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Zachow, per Mail unter Anja.Zachow@tmbjs.thueringen.de oder telefonisch unter 0361 57 3411 422 gern zur Verfügung.

Die Beschreibung steht hier im Download zur Verfügung: KAV Ausstiegsberatung

Konzeptauswahlverfahren im Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit - Trägerauswahl für die Strukturprojekte „Begleitende Dokumentation und Forschung“

Entsprechend Kapitel 4.9 werden mit der Förderung begleitender Dokumentation und Forschung folgende Ziele verfolgt:

Aktuelle Trends und Forschungsergebnisse sowie lokale und überregionale Entwicklungen müssen für die öffentliche Auseinandersetzung in Thüringen und darüber hinaus wissenschaftlich analysiert und für die Öffentlichkeit aufbereitet werden. Durch die Arbeit entsprechender kompetenter und wissenschaftlicher Einrichtungen sollen der Kenntnisstand erweitert und wissenschaftliche Befunde sowie Methoden auf bisher nicht beurteilbare Sachverhalte in den Themenfeldern des Landesprogrammes angewendet werden. Die Einrichtungen erstellen Gefährdungsanalysen und nehmen spezifische Aspekte der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im Kontext der beschriebenen Gefährdungen der demokratischen Kultur in Thüringen sowie der Leitziele des Landesprogramms in den Blick. Im Sinne eines Forschung-Praxis-Dialoges und einer Forschung-Praxis-Transferstelle sollen die Einrichtungen Ansprechpartner für die Akteurinnen und Akteure des Landesprogramms sein.

Konzepte für die oben beschriebenen Aufgaben sind formlos mit folgender Gliederung einzureichen:

1)         Kurzdarstellung des Antragstellers und der Erfahrungen im Themenfeld
2)         Beschreibung der Ausgangslage in Thüringen
3)         Ziele und Zielgruppen des Angebots
4)         Arbeitsweisen und Methoden des Angebots
5)         Beschreibung der notwendigen Ressourcen (Personal, fachliche Anforderungen, strukturelle Voraussetzungen)
6)         Kostenkalkulation nach Jahresscheiben
7)         Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen
8)         Maßnahmen zur Sicherung der fachlichen Anforderungen und der Qualitätsentwicklung
9)         Konzept zur Umsetzung von Gender-, Diversity Mainstreaming und Inklusion

Die Laufzeit der Projekte ist zunächst vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 befristet und soll – vorbehaltlich der Bereitstellung und tatsächlichen Verfügbarkeit entsprechender Mittel des Landes – jeweils jährlich für maximal fünf Jahre verlängert werden.

Bei der Entscheidung über die Förderung werden die oben dargestellten Punkte durch externe Gutachter und die Gremien des Landesprogramms bewertet.

Bitte reichen Sie Ihre Konzeptvorschläge rechtsverbindlich unterschrieben bis zum 30. September 2017 im

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Referat 42 – Jugendpolitik
Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt

ein.

Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Dr. Hallermann, per Mail unter Andreas.Hallermann@tmbjs.thueringen.de oder telefonisch unter 0361 57 3411 284 gern zur Verfügung.

Die Beschreibung steht hier im Download zur Verfügung: KAV Forschung und Dokumentation

Konzeptauswahlverfahren für die Koordination des Fortbildungsprogramms im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit

Auftraggeber:

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Referat 42 – Jugendpolitik
Werner-Seelenbinder-Straße 7
99096 Erfurt

Vergabeverfahren: Konzeptauswahlverfahren

Ausführungsort: Thüringen

Beschreibung der Aufgaben:

Das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit sieht in Kapitel 4.8 die Entwicklung und Umsetzung von Qualifizierungsangeboten für spezifische Zielgruppen vor.

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Sommertagung des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit [17.8.2017]

Am 17. August 2017 wird im Augustinerkloster zu Erfurt die Sommertagung des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit stattfinden. In der Zeit von 9.30 bis ca. 16.00 Uhr widmet sich die Tagung in diesem Jahr dem Themenfeld Rechtspopulismus und Demokratieverständnis.

Als Hauptreferentin konnte Frau Dr. Stine Marg vom Göttinger Institut für Demokratieforschung gewonnen werden.

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[Konzeptauswahlverfahren] Förderung eines Modellprojektes zur Prävention von Islamismus

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport beabsichtigt, im Rahmen einer Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am Demokratiezentrum bzw. an der Landeskoordinierungsstelle des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit ein Modellprojekt zur Prävention von Islamismus zu fördern.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Ergebnisse des aktuellen Thüringen-Monitors,

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Bildungsministerium lobt Jugendbeteiligungspreis aus

Preis will „Ideen junger Menschen Wirklichkeit werden lassen“

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport lobt einen Jugendbeteiligungspreis aus. Mit dem erstmals zu vergebenden Preis sollen vier Projekte gefördert werden, in denen sich junge Menschen engagieren. Ziel ist es, junge Menschen, die sich für gesellschaftliche Themen einsetzen möchten, zu unterstützen.

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