Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen

Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen

Nachfolgend finden Sie 15 Seminare zu den Qualifizierungsbereichen

  • Umgang mit Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Stärkung der Demokratie und der demokratischen und menschenrechtsorientierten Alltagskultur
  • Förderung von Vielfalt und Toleranz, interkulturelle Öffnung, interkulturelles und internationales Lernen
  • Förderung von Akzeptanz vielfältiger sexueller Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Beziehungsformen

5-1-10: Kita in Verantwortung

Träger: MOBIT e.V.

Die Mitarbeiter(innen) im Bereich frühkindliche Arbeit und Bildung haben den (staatlichen) Auftrag, Kinder zu erziehen und zu bilden. Dabei gehen von ihrer Person und von ihrem Handeln wichtige Impulse aus, sie fungieren oft als Vorbild, an dem Kinder ihr Denken und Handeln orientieren. Sie tragen Verantwortung für die Sozialisation der nachfolgenden Generation und können demokratische Prozesse für junge Mitglieder der Gesellschaft erfahr- und erlebbar gestalten. Weil sie täglich mit Kindern und Eltern zu tun haben, sollten sie sich gemeinsam auf einen Umgang mit neonazistischem, rassistischem und antisemitischem Gedankengut verständigen.

Seminarziele

Im Seminar werden Fakten und Entwicklungen aus dem Bereich der extremen Rechten vermittelt. Sie werden befähigt, in ihrem Arbeitsalltag mit Problemlagen des Rechtsextremismus souverän, zielgerichtet und fundiert umzugehen sowie ihren demokratischen Standpunkt zu festigen.

Inhalte

Die extreme Rechte in Thüringen

  • Vermittlung eines gesamtgesellschaftlichen Blicks auf Rechtsextremismus: Definitionen des Begriffs, Vorstellung von Studien und des Thüringen-Monitors
  • Darstellung von Struktur(en), Relevanz sowie Ideologie und strategische Ausrichtung von Parteien, Organisationen und Gruppierungen der extrem rechten und neonazistischen Szene in Thüringen
  • Darstellung von neurechten und rechtspopulistischen Bewegungen und Akteurinnen und Aktueren
  • Aussagen zu extrem rechter Infrastruktur (Internetversandhandel und Immobilien der Szene) und deren Nutzung durch die extrem rechte Szene
  • Vermittlung der Bedeutung rechter Musik (RechtsRock) anhand Überblick über Thüringer Konzert- und Bandszene sowie zu RechtsRock-Open-Airs

Zeichensprache der extremen Rechte – Symbolik, Codes und Outfit, visuelle Identifikation von Angehörigen der extrem rechten Szene

  • Kennenlernen der inneren Logik extrem rechter Symbolik, Bildsprache und Botschaften
  • Vermittlung von Symbolen, Logos, codierten Botschaften, die Bandbreite extrem rechter Darstellungen sowie deren (Um)Deutung in diesen Kontexten
  • Chronologische Darstellung von Versatzstücken aus heidnischen, germanischen, deutsch-nationalen und nationalsozialistischen Bezugsrahmen sowie diverse Einflüsse durch Subkulturen und Moden

Frauen in der extrem rechten Szene

  • Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, Funktionen und Wirkungskreisen weiblicher Neonazis
  • Kennenlernen von Strategien extrem rechter Frauen, soziale Berufe zu wählen oder sich in Beiräten zu engagieren sowie Maßstäbe extrem rechter Erziehung

Erarbeitung von Handlungskompetenzen

  • Erarbeitung von Handlungsschritten, die zur Problemlösung beitragen können
  • Besprechung von Fallbeispielen
  • Schwerpunkt kann beispielsweise die Formulierung eines Zusatzes für die Hausordnung oder im Betreuungsvertrag sein

Methoden

Die Herangehensweise im Seminar orientiert sich am Leitbild von MOBIT e.V., dem Dreiklang „Erkennen – Deuten – Handeln“.

Trainer(in)-Team

Ziel der Arbeit von MOBIT ist die Stärkung des bürgerlichen, demokratischen Engagements in Thüringen und die konkrete Auseinandersetzung mit allen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus. Darüber hinaus informiert MOBIT über aktuelle Entwicklungen in der rechtsextremen Szene.

Die Trainerinnen und Trainer (Sozialpädagogik, Politikwissenschaft, Pädagogik, Jugend- / Erwachsenenbildung) verfügen über umfangreiche Kenntnisse im Bereich extreme Rechte und im Bereich zivilgesellschaftlicher Prozesse sowie in der Beratungsarbeit. Sie weisen langjährige Erfahrungen in der Fortbildung auf.

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5-12-7: Grundlagenwissen Flucht und Asyl

Träger: DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., Flüchtlingsrat Thüringen e.V., Projekt [CoRa]

In der öffentlichen Debatte zum Thema „Flucht und Asyl“ liegt der Schwerpunkt häufig auf vermeintlichen Gefahren und scheinbar unlösbaren Herausforderungen für die Gesellschaft. Zur (rechtspopulistischen) Stimmungsmache gehört es, gezielte, suggestive Fehlinformation über Geflüchtete zu verbreiten. Parallel setzen sich vielerorts viele Engagierte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Geflüchtete ein. Im Seminar „Grundlagenwissen Flucht und Asyl“ werden der Stimmungsmache Fakten entgegen gesetzt und Unterstützerinnen und Unterstützer gestärkt.

Seminarziele

Im Seminar erhalten Sie Argumentationshilfen für Demokratie und Weltoffenheit und werden für das Thema „Flucht und Asyl“ sensibilisiert. Somit wird ein sachliches Gegengewicht zur (rechtspopulistischen) Stimmungsmache und gezielten, suggestiven Fehlinformation gesetzt und die Handlungssicherheit der prodemokratischen Akteurinnen und Akteure gestärkt. Sie werden zudem befähigt, sich solidarisch und menschenrechtsorientiert für und mit Geflüchtete(n) einzusetzen. Ein an humanitären und an menschenrechtlichen Standards orientierter Umgang mit den Themen „Flucht und Asyl“ und der Abbau von Vorurteilen, Rassismus und Fehleinschätzungen sind dabei zentrale Ziele.

Inhalte

  • Aktuelle Zahlen und Fakten zu Flucht und Asyl
  • Aktuelle Grundlagen des Asylrechts in Deutschland
  • Ablauf von Asylverfahren in Thüringen, Rahmenbedingungen der Aufnahme von Geflüchteten
  • Aktuelle politische Situation und Menschenrechte (auch über Thüringen hinaus)
  • Austausch über die aktuellen Debatten im Themenbereich „Flucht und Asyl“
  • Möglichkeiten der ehrenamtlichen und solidarischen Unterstützung
  • Darstellung der Perspektiven von Geflüchteten
  • Bedarfsorientierte Schwerpunkte

Methoden

PowerPoint-Vortrag, interaktive Kleingruppen- und Plenumsarbeit, moderierte Austausch- und Diskussionsrunden, Selbstreflexion, Verwendung der Methodensammlung „Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit“

Trainerinnen und Trainer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

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5-2-2: Kindern eine Stimme geben! – Partizipation in Kitas praktisch gestalten

Träger: cultures interactive e.V.

Wie können wir Partizipation als Schlüssel zur Stärkung der Demokratie und der demokratischen Alltagskultur in der frühkindlichen Bildung konkret gestalten? Was machen wir schon gut? Was können wir aus den Beispielen anderer Kitas lernen? Welche eigenen Ideen haben wir und wie können wir diese umsetzen?

Die UN-Kinderrechtskonvention und das SGB VIII verlangen, die Meinung der Kinder ernst zu nehmen und sie an Entscheidungen zu beteiligen, die ihr eigenes Leben und das der Gemeinschaft in Einrichtungen der Kinderhilfe betreffen. Neben diesem Rechtsanspruch auf Beteiligung gehört es in einer demokratischen Gesellschaft zu den Aufgaben der Bildungseinrichtungen, demokratische Handlungsweisen und Werte schon für Kinder konkret erfahrbar zu machen. Denn Demokratie muss gelernt werden – von Anfang an. Demokratisches Mitentscheiden und Mithandeln zu eröffnen, ist deshalb eine zentrale Aufgabe für die Gestaltung früher Bildung in Kindertageseinrichtungen. Dies ist angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen in unserem Land wichtiger denn je.

Seminarziele

In der aktivierenden und motivierenden Tagesveranstaltung werden theoretische und praktische Ansätze der Demokratieerziehung in frühkindlichen Bildungsprozessen aufgezeigt. Im Seminar reflektieren Sie die Formen von Beteiligung, die Sie bereits in Ihrer Kita umsetzen und an welchen Stellen Sie sich mehr Partizipationsmöglichkeiten wünschen. Ausgehend von der Reflexion der täglichen Praxis entwickeln Sie konkrete Projektvorhaben, mit denen Sie weiter auf den Weg hin zur „Kinderstube der Demokratie“ gehen.

Inhalte

  • Rechtliche Grundlagen der Partizipation als Schlüssel zur Demokratie
  • Stufen der Beteiligung
  • Gelingensbedingungen für demokratische Partizipation in der Kita aus der Sicht der Kinder, der Eltern, der pädagogischen Fachkräfte
  • Demokratieansätze in Kindertagesstätten – Praxis
  • Die Entwicklung einer demokratischen Kultur in der Kita – Raum für kollegiale Projektentwicklung

Methoden

Vorträge, Gruppenaustausch, Arbeit im Plenum und in Kleingruppen, Film, Vorstellung von Modellvorhaben

Trainer(in)

Birgit Müller, Heidi Kunstmann oder Thomas Hetzel, cultures interactive e.V.

Birgit Müller: Die Dipl.-Pädagogin studierte berufsbegleitend Sozialpädagogik und führt seit vielen Jahren als Moderatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung Bildungsveranstaltungen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, Tagespflegepersonen u.a. in den Themenbereichen „Partizipation“, „Kooperation“ sowie „Eltern- und Familienbildung“ durch. Als Prozessbegleiterin im Bundesprogramm „Anschwung für frühe Chancen“ begleitete sie mehrere Initiativen, in denen vor allem Kindertagesstätten beteiligt waren.

Heidi Kunstmann: Studierte Kindheitspädagogik (BA) FH und ist seit 2012 als hauptberuflich Fachberaterin von Kindertagesstätten im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis tätig. Zu ihren Aufgabenfeldern gehören die Beratung und Begleitung von Kindertagesstätten mit Moderation, Teamentwicklung, Workshops, Teaminputs, Teamtagen sowie die Prozessbegleitung und Netzwerkarbeit. Zu Ihren aktuellen Themenschwerpunkten frühkindlicher Bildung zählen u.a. Inklusion, Resilienz, Gender, Kinderrechte und Partizipation sowie der Umgang mit so genannten Verhaltensauffälligkeiten. Sie ist Kursleiterin bei „Starke Eltern – Starke Kinder“, dem Elternbildungsprogramm des Deutschen Kinderschutzbundes.

Thomas Hetzel: Seit 2015 begleitet er Thüringer Kitas in diesem Bildungsbaustein dabei, mehr Demokratie zu wagen und Beteiligungsprojekte in der frühkindlichen Bildung zu gestalten. Kindern und Jugendlichen Partizipation praktisch zu ermöglichen, zieht sich wie ein roter Faden durch die haupt- und freiberufliche Praxis des Sozialpädagogen (BA Com. Ed. – GB) und Sozialmanagers. Zu seinen freiberuflichen Angeboten zählen u.a. Moderation, Beratung und Training für Kita, Jugendarbeit und Schule zu pädagogischen Themen, Beteiligungsverfahren und Gemeinwesenarbeit sowie Team- und Organisationsentwicklung. Hauptberuflich ist er seit 2001 bei der RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie M-V e. V.) und dort seit 2016 in der Serviceagentur Ganztägig lernen (www.raa-mv.de).

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5-2-5: Demokratie in Kinderschuhen - Was heißt Demokratie & was hat das mit der Kita zu tun?

Träger: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar

Die Erfahrung von Teilhabemöglichkeiten ist die Grundvoraussetzung von Demokratiebildung. Dementsprechendes Gewicht sollte beteiligungsorientierten Prozessen eingeräumt werden. Demokratie in der Kita ist demnach nicht nur im Rahmen von Projektarbeit zu sehen, sondern spiegelt sich auch in der Institution, das heißt auch in der (Werte-) Haltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wieder.

Seminarziele

Die Ziele des Seminars liegen somit in der Vermittlung von Funktions- und Wirkungsbereichen von Demokratie. Es geht darum, Partizipationsräume auch in der eigenen Institution zu entdecken. Auf der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention liegt dabei ebenso das Augenmerk, wie auf der Auseinandersetzung mit Herausforderungen und Gefahren des demokratischen Prozesses. Eine respektvolle Elternarbeit auf Augenhöhe ist dabei ein Anwendungsbeispiel, genauso wie das Erarbeiten von Konfliktlösungsstrategien für Kinder sowie Erzieherinnen und Erzieher. Durch Bearbeiten von Fallbeispielen bietet sich die Möglichkeit, Instrumente bzw. Lösungen für die Berufspraxis abzuleiten.

Seminarinhalte

  • Hintergründe zur Partizipation von Kindern
  • Auseinandersetzung mit dem Begriff der „Zivilgesellschaftlichen Bildung“
  • Diskussion und Reflexion von Demokratie verstanden als Prozess
  • Diskussion und Reflexion der eigenen Institution und deren Rolle in der Demokratie
  • Einordnung von Gefahren für die Demokratie
  • Beispiele zur Mitbestimmung und Entscheidungsfindung im Berufsalltag

Methoden

Multimediale Vorträge und Plenumsdiskussionen, Positionierungen und Aufstellungen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppengespräche, prozessorientierte Simulationen, Rollenspiele

Trainerin

Maria Gehre, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)

Die Trainerin studierte Soziologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Universität Jena und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Erwachsenenbildung. Als zertifizierte „Pädagogische Organisationsberaterin“ ist sie erfahren bei der Prozessbegleitung in unterschiedlichen sozialen Institutionen. Sie führte zahlreiche Seminare in den Bereichen Demokratiebildung, Kommunikation und Konfliktmanagement, Sensibilisieren zu vorurteilsbewusstem Handeln und Rechtsextremismus-Prävention durch. Seit zwei Jahren ist sie Trainerin im Landesprogramm Denk Bunt und führt Fortbildungen im Bereich „Stärkung der Demokratie“, „Förderung von Vielfalt“ und „Akzeptanz von LGBTI*Q“ durch.

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5-2-11: Mitgemacht - Partizipation in der Kita

Träger: Diskurs e.V.

Bildung und Erziehung haben in Deutschland einen scheinbar klaren Rahmen: Sie geschehen in einem demokratischen Land. Dadurch wird eine Demokratiekompetenz wie die Fähigkeit zur Partizipation zum Erziehungs- und Lernziel auch für den Kita-Bereich- und damit Bestandteil des professionellen Auftrags von Erzieherinnen und Erziehern.

Doch wie können Demokratie und Partizipation in Ihrer Kita konkret umgesetzt werden – im Team und mit den Kindern? Welche Erfahrungen haben Sie selbst mit Demokratie und Partizipation gemacht? Wie demokratisch und partizipativ handeln Sie?

Über praktische Übungen, die Ihre Erfahrungswelt mit einbeziehen, lernt ein Kita-Team im Seminar viel über sich selbst und seine Mitglieder: Es geht um die Einstellungen zu Demokratie und Partizipation und das damit unmittelbar zusammenhängende Handeln als Erzieherin und Erzieher. Es geht aber auch um Ihre Kita, Ihre individuelle Partizipationsbaustelle und Ihre Entwicklungspotentiale. Im Vorgespräch sind verschiedene Schwerpunktsetzungen für das Seminar möglich, z.B. Entwicklung von Beteiligungskonzepten, Partizipation im Team, Weiterentwicklung der Beteiligung der Eltern.

Lernziele

  • Erlangen einer gemeinsamen Wissensbasis für die Auseinandersetzung mit den Themen „Demokratie“ und „Partizipation“ (Was ist demokratisch? Was ist partizipativ?)
  • Stärken und Herausforderungen Ihrer Kita in den Bereichen „Demokratie und Partizipation in der Kita leben“ werden transparent.
  • Ihr Team bespricht eigene Vorstellungen und Vorbehalte zu Demokratie und Partizipation. Die Gedanken der einzelnen Teammitglieder werden präzisiert und die Perspektiven erweitert.
  • Die einzelnen Teammitglieder reflektieren ihr Handeln und ihre Kita-Strukturen, denken über Handlungsmöglichkeiten und Strukturen nach, die Partizipation stärken können, tauschen sich darüber aus und legen Entwicklungsschritte fest.

Methodisches Konzept

  • Drei-Schritt: individuelle Reflexion, erfahrungsorientierte und theoretische Inputs, Alltagstransfer
  • konstruktivistisch-systemische und demokratiepädagogisch-erfahrungsorientierte Methoden
  • Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Teamarbeit

Trainer(in)

Der Fortbildungsbaustein wird von Trainerinnen und Trainern des Diskurs e.V. mit Erfahrungen im Bereich Demokratie und Partizipation, Fortbildung, Organisationsentwicklung, Prozessbegleitung und Moderation durchgeführt.

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5-3-4: Vielfalt erwünscht - Handwerkszeug für die interkulturelle Öffnung unserer Kita

Träger: AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V., Fachstelle Interkulturelle Öffnung

Die Kinder und Eltern in unseren Kitas werden immer vielfältiger. Diverse Biographien und kulturelle Einflüsse prägen mittlerweile den Kitaalltag. Doch auch wenn diese Vielfalt oftmals schon zur Normalität geworden ist, kann der Umgang mit kulturellen Besonderheiten oder unterschiedlichen Sprachen eine Herausforderung darstellen.

Welche Methoden und Ansätze gibt es, um die kulturelle Vielfalt aller Kinder (und Eltern) zu schätzen und diese als Bereicherung in den Kitaalltag einzubinden? Wie können Kinder mit ihren vielfältigen biographischen Rucksäcken bestmöglich individuell gefördert werden? Wie können alle Eltern erreicht werden?

In diesem Seminar zur Interkulturellen Öffnung wollen wir Vielfalt als eine Bereicherung für die Kita erleben. Wir lernen Methoden und Projekte kennen, die unsere Kita für die kulturelle Vielfalt aller Kinder (und ihrer Eltern) öffnet und sie so zu einem Ort macht, an dem Alle teilhaben und mitgestalten können.

Seminarziele

Im Seminar lernen Sie das Konzept der Interkulturellen Öffnung kennen und erfahren, was eine interkulturell geöffnete Kita ausmacht. Anhand interaktiver Übungen wird die Perspektive von Kindern und Eltern mit Migrationshintergrund erlebbar. Es werden Ihnen relevantes Wissen, Methoden und Raum zum Ausprobieren gegeben, um Interkulturelle Öffnung in Ihrer Kita anzuwenden. Ziel des Seminars ist es, Sie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren interkultureller Vielfalt in der Kita zu stärken.

Inhalte

  • Grundlagen Interkultureller Öffnung: Was heißt Interkulturelle Öffnung? Inhalt und Ziele, Best Practice, Relevanz Interkultureller Öffnung im Kitaalltag
  • Interkulturalität in der Kita: Bedeutung und Konsequenzen, Methoden und Spiele zur Umsetzung Interkultureller Öffnung
  • Analyse der eigenen Einrichtung: Selbstcheck mit dem Gütesiegel „Interkulturell Orientierte Einrichtung“
  • Strategien und Methoden: Entwicklung weiterer Schritte zur Interkulturellen Öffnung der eigenen Kita

Methoden

Input, Selbsterfahrungsübungen, Gruppendiskussionen, Analyse der eigenen Einrichtung, Gruppenarbeit

Trainerin

Nicole Fehrenbacher, AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V., Fachstelle Interkulturelle Öffnung

Die Trainerin arbeitet seit mehreren Jahren als Interkulturelle Trainerin und ist Mitarbeiterin der Fachstelle Interkulturelle Öffnung. Ihren Bachelor studierte sie in Medien- und Kulturwissenschaften, den Master in Interkultureller Personalentwicklung und Kommunikationsmanagement in Jena. Seither beschäftigt sie sich beruflich mit dem Thema Interkulturelle Öffnung und der Umsetzung interkultureller Öffnungsprozessen in verschiedenen Bereichen.

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5-3-5: Irgendwie anders!? - Vielfaltsbewusste Erziehung & Fragen von Normalität und Diversität in der frühkindlichen Bildung

Träger: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar

„Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung (…)“, lautet der zweite Artikel der UN-Kinderrechtserklärung. Doch auch in vielen Kitas fehlt oft die Zeit über Gemeinsamkeiten, statt über Unterschiede zu sprechen. Klischees können zwar helfen das „Andere“ schnell zu fassen, bergen aber auch die Gefahr des Ausschlusses. Gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte über Inklusion sowie den Umgang mit Geflüchteten ist ein diesbezüglicher Perspektivwechsel hilfreich.

Seminarziele

Angelehnt an Methoden aus dem Situationsansatz, wird sich im Seminar zunächst den Begriffen „Vielfalt“ und „Diskriminierung“ praktisch angenähert. Mit Blick auf den pädagogischen Alltag in Ihrer Kita wird sich folgenden Fragen gewidmet: Wie erlebe oder erlebte ich Diskriminierung? Welche Gefühle sind damit verbunden? Welche persönlichen Strategien habe ich im Umgang mit Diskriminierung entwickelt? Grundlegend für die Sensibilisierungsübungen ist das Hinterfragen der eigenen Haltung, um die Wahrnehmung für Ungerechtigkeiten zu schärfen und „Normalität“ zu hinterfragen. Erlernt wird ein professioneller Ansatz, der Diversität im Arbeitsalltag produktiv berücksichtigt sowie eine Kultur der Anerkennung pflegt. Mit Blick auf alle Akteure und unter Zuhilfenahme aktueller pädagogischer Handlungskonzepte werden im Seminar vielfaltsbewusste und diskriminierungskritische Handlungsstrategien entwickelt und erprobt. Weiterhin werden die Themen Elternarbeit, eine vielfaltsbewusste Ausstattung (Bücher- und Spielangebot) und die kindgerechte Thematisierung von Ausgrenzungssituationen angesprochen.

Inhalte

  • Chancen und Herausforderungen von Diversität
  • Rechtliche Grundlagen für die pädagogische Arbeit
  • Auseinandersetzungen mit eigenen Werten und den Wertvorstellungen der Kita
  • Stereotype und Diskriminierungsformen erkennen
  • Möglichkeiten der (Selbst-)Reflexion
  • Bearbeiten von Beispielen aus Ihrer Kita

Methoden

Multimediale Vorträge und Plenumsdiskussionen, Positionierungen und Aufstellungen, Erfahrungsaustausch zu Fallbeispielen, Kleingruppengespräche, Biographiearbeit

Trainerin

Maria Gehre, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)

Die Trainerin studierte Soziologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Universität Jena und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Erwachsenenbildung. Als zertifizierte „Pädagogische Organisationsberaterin“ ist sie erfahren bei der Prozessbegleitung in unterschiedlichen sozialen Institutionen. Sie führte zahlreiche Seminare in den Bereichen Demokratiebildung, Kommunikation und Konfliktmanagement, Sensibilisieren zu vorurteilsbewusstem Handeln und Rechtsextremismus-Prävention durch. Seit zwei Jahren ist sie Trainerin im Landesprogramm Denk Bunt und führt Fortbildungen im Bereich „Stärkung der Demokratie“, „Förderung von Vielfalt“ und „Akzeptanz von LGBTI*Q“ durch.

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5-3-8: Giraffen und Elefanten in einem Haus – Chancen und Herausforderungen des Zusammenlernens und -lebens in Vielfalt

Träger: JugendSozialwerk Nordhausen e.V.

Unsere Gesellschaft wird bunter. Kinder wachsen in Familien mit sehr unterschiedlichen Prägungen, Träumen, Erwartungen und Plänen auf. Erzieher(innen) sollen jedes einzelne Kind in seiner Einzigartigkeit wahr- und annehmen und dabei möglichst alle Kinder in der Gruppe wirksam fördern. Und sie sollen allen Kindern Erfahrungen mit Vielfalt ermöglichen und zu einem wertschätzenden Umgang miteinander erziehen. Das verlangt Kompetenz im Umgang mit Vielfalt und eine vielfaltsbewusste Gestaltung der Kita.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, zum einen Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen im Kita-Alltag zu vermitteln. Zum anderen werden diskriminierende Strukturen und deren Folgen auf den Bildungserfolg der Kinder aufgedeckt. Anschließend wird aufgezeigt, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für die erfolgreiche Gestaltung von Vielfalt in der Kita sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Die Dimensionen von Vielfalt und praktische Anregungen zu Ihrer Berücksichtigung im Kita-Alltag
  • Stereotype und Diskriminierungsformen
  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. Kultur, Wahrnehmung, Eigenes und Fremdes, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz …
  • Das Verbindende in Interkultureller Öffnung, Diversity Management und Inklusion
  • Reflexion der Kita-Praxis und Ableiten von Handlungsoptionen

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Trainer(in)

Ines Gast, Franz Funkel oder Radoslaw Romanczuk, JugendSozialwerk Nordhausen e.V.

Der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. ist selbst Träger von Kitas. Die Trainer(innen) sind Mitarbeiter(innen) der Bildungsakademie und vertraut mit dem Arbeitsalltag in Kitas und seinen Herausforderungen.

Ines Gast ist Diplom-Sprachmittlerin und anerkannte Fachkraft in sozialpädagogischen Handlungsfeldern, Trainerin für den Kompetenznachweis International und in vielfältigen Zusammenhängen erfahren in der Arbeit mit internationalen und interkulturellen Gruppen. Sie ist externe Lehrbeauftragte an der Hochschule Nordhausen in den Studiengängen Gesundheit und Soziales sowie Sozialmanagement. Seit 2015 ist sie Referentin im Landesprogramm Denk Bunt.

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5-3-9: Wie farbig ist „bunt“? Kulturelle Vielfalt in der Kita managen

Träger: Kindersprachbrücke Jena e.V.

Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Kinder wachsen heute in Familien mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen und Lebensentwürfen auf. Die Einzigartigkeit von Kindern und deren Familien zeigt sich in der Kita Tag für Tag und fordert Pädagoginnen und Pädagogen auf, Wege zu finden, mit ihr umzugehen. Dabei können Fragen auftreten wie:

  • Inwieweit muss ich die kulturellen Hintergründe der Familien in meiner Arbeit berücksichtigen und einbeziehen?
  • Wie kann Kommunikation mit Eltern gelingen – trotz unterschiedlicher Ansichten, Sprachbarrieren oder scheinbarem Desinteresse?
  • Wie kann ich eine von Toleranz und Anerkennung gekennzeichnete Atmosphäre in der Einrichtung gestalten?

Seminarziele

In dieser eng am Bildungsplan orientierten Weiterbildung wird eine wertschätzende Auseinandersetzung mit den oben genannten Fragen angeregt. Die Arbeit an einer vorurteilsbewussten, von Toleranz gekennzeichneten Haltung wird im Seminar verbunden mit der Vermittlung von Hintergrundwissen sowie dem praktischen Transfer in den Alltag der Einrichtungen. Das Konzept der „Familienkultur“ wird vorgestellt und gemeinsam werden Wege erarbeitet, kultursensibel auf Unterschiede zu reagieren und Gemeinsamkeiten zu stärken. Anhand von alltagsrelevanten Fällen soll eine auf professioneller Haltung beruhende Bandbreite an Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und diskutiert werden und eine größere Handlungssicherheit im Umgang mit kultureller Fremdheit erreicht werden. Je nach Bedarf erhalten Sie Informationen zu Hintergründen und Handlungsoptionen im Umgang mit Familien mit Fluchterfahrung, zu kultur- bzw. migrationssensibler Elternarbeit, zu vielfaltsbewusster Arbeit mit Kindern oder zum Thema Mehrsprachigkeit.

Inhalte

  • Stärkung einer professionellen pädagogischen Haltung auf der Grundlage von interkultureller Kompetenz, Toleranz und Vorurteilsbewusstsein
  • Reflexion eigener Handlungsroutinen und pädagogischer Konzepte
  • Vorstellung des Konzeptes der Familienkultur und Techniken kultur- bzw. migrationssensibler Elternarbeit
  • Relevantes Hintergrundwissen und Handlungsoptionen zu den Themen Kinder mit Migrations- bzw. Fluchterfahrung und Mehrsprachigkeit

Methoden

Die Angebote sind methodisch vielfältig aufbereitet und verknüpfen grundlegende theoretische Erkenntnisse mit bewährten Ideen und Modellen aus der Praxis.

Trainerin

Antje Ebersbach, Kindersprachbrücke Jena e.V.

Seit mehr fünfzehn Jahren ist der Verein Kindersprachbücke Jena e.V. in der Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aktiv. In verschiedenen Arbeitsfeldern und Projekten wird der Ansatz des vielfaltsbewussten Arbeitens in der täglichen Praxis umgesetzt. Diese langjährige Erfahrung lässt der Verein in die Beratungs- und Weiterbildungsangebote seines neu gegründeten „Institutes für interkulturelle pädagogische Praxis (IIP)“ einfließen.

Die Trainerin ist Diplom-Sozialpädagogin und interkulturelle Trainerin und arbeitet im Bereich Weiterbildung und Fachkräfteberatung bei der Kindersprachbrücke Jena. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu den Themen interkulturelle Kompetenz, Kommunikation, globales Lernen.

Weiterführende Informationen zu dieser Fortbildung finden Sie im Flyer.

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5-3-13: Vorurteilsfrei denken oder vielfaltsbewusst leben? Differenzsensible Bildungs- und Erziehungskonzepte für Kindergärten

Träger: Zentrale Wohlfahrtstelle der Juden in Deutschland (ZWST e.V.)

Der Umgang mit Verschiedenheit kann auch in Kindergärten zu Spannungen und Konflikten führen. Das Balancieren zwischen gleich und verschieden ist ein stetiges Spannungsfeld, in dem zu viel des einen und zu wenig des anderen zu Benachteiligung oder Ungleichbehandlung führen können. Auf der Ebene der Kinderförderung zielt die vielfaltsbewusste Bildung und Erziehung darauf ab, allen Kindern Erfahrungen mit Vielfalt zu ermöglichen, sie in ihrer individuellen wie auch sozialen Identität zu stärken und für einen achtsamen Umgang mit Verschiedenheit zu befähigen. Auf der Ebene der Erzieherinnen und Erzieher bedeutet das zunächst möglichen ‚Vielfaltshindernissen‘ auf die Spur zu kommen, Benachteiligungen zu erkennen und eine vielfaltsbewusste Lernumgebung in ihren Einrichtungen zu etablieren.

Der Anti-Bias-Ansatz wurde Anfang der 1980er Jahre in den USA vornehmlich für Vor- und Grundschulen konzipiert, mit dem Ziel, Bildungseinrichtungen in Orte der Vielfalt und der Anerkennung zu verwandeln sowie Maßnahmen zu entwickeln, die geeignet sind, diesen Wandel nachhaltig auszubauen und zu unterstützen. Die Besonderheit des Anti-Bias-Ansatz im Kontext vielfaltsbewusster Bildung und Erziehung ist seine sozialpsychologische Intention, die danach fragt, wie Kinder in gesellschaftlichen Verhältnissen aufwachsen, die zum Teil auch von Ungleichheit und Benachteiligung gekennzeichnet sind und welche Auswirkung diese Verhältnisse auf ihr Selbstbild und ihre Vorstellung von „Anderen“ haben können. Der Anti-Bias-Ansatz ist ein offenes Sammelbecken für Grundsätze und Methoden mit vielfaltsbewusster und inklusiver Ausrichtung. Neben seiner methodischen Vielfalt bietet er jedoch Möglichkeiten für systemische Reflexionsprozesse und die Entwicklung vielfaltsbewusster Handlungskompetenz.

Seminarziele

Das Leitziel der Fortbildung ist der Versuch, ressourcenorientiert und praxisnah in einem gemeinsamen Prozess ‚Vielfaltshindernisse‘ aufzuspüren und zu thematisieren. Dies umfasst eine Auseinandersetzung mit eigenen Haltungen, aber auch mit Strukturen, in denen Bildung und Erziehung stattfinden. Der Ansatz der Selbstreflexion und die Idee lernender Strukturen bieten die Möglichkeit gemeinsam neue (vielfaltsbewusste) Handlungs- und Gestaltungsräume zu entdecken und einzuüben.

Inhalte

Schwierigkeiten vor denen Kinder in ihrer Identitätsentwicklung stehen, sind stets mit Gruppen verbunden, zu denen sie sich zugehörig fühlen, oder denen sie von außen zugeordnet werden. Seien es wiederkehrende Anmerkungen zu ihrer körperlichen Verfassung, Herkunft oder Muttersprache, Anspielungen auf ihre sozioökonomische Situation, sexuelle Orientierung der Eltern, oder unklar erscheinende geschlechtliche Zuordnung. Bei diesem Thema, das nicht nur individuelle Besonderheiten der Kinder in den Blick nimmt, sondern auch Fragen nach ihren sozialen Zugehörigkeiten aufwirft, brauchen Erzieher(innen) tragfähige Einsichten und Handlungskonzepte, die es ihnen ermöglichen, gesellschaftliche Realitäten, die ihnen in ihrer Arbeit in den Kindertagesstätten unwiderruflich begegnen, zu erkennen und pädagogisch aufzugreifen.

Trainerin

Christiane Friedrich oder Judith Steinkühler, ZWST e.V. Projekt „Perspektivwechsel Plus“

Christiane Friedrich studierte Philosophie und Geschichte (M.A. und Master of Education) in Leipzig, Lyon und Berlin. Sie hat eine Zusatzausbildung in Systemischer Supervision und Beratung absolviert und ist seit 2011 freie Bildungsreferentin im Projekt »Perspektivwechsel« der ZWST und seit 2015 bei »Perspektivwechsel Plus«. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Konzeption und Durchführung diverser Fort- und Weiterbildungsformate zum Thema Inklusion, Rassismus und Diversity.

Judith Steinkühler ist Diplom-Politologin, freiberufliche Dozentin in der Jugend- und Erwachsenenbildung für verschiedene Träger. Seit 2011 Bildungsreferentin beim Modellprojekt „Perspektivwechsel“ der ZWST und ab 2015 im „Perspektivwechsel Plus“. Arbeitsschwerpunkte: historisch-politische Bildung zum Themenbereich Nationalsozialismus; Antisemitismus und Rassismus, diskriminierungskritische und vielfaltsbewusste Bildungsarbeit, Inklusion, Anti-Bias-Ansatz.

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5-31-4: Haupts(pr)ache deutsch?! Zum Umgang mit Mehrsprachigkeit in unserer Kita

Träger: AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V., Fachstelle Interkulturelle Öffnung

Unsere Kitagruppen werden bunter. Vielfältige Biographien und Sprachkenntnisse der Kinder prägen den Kitaalltag. Obwohl Mehrsprachigkeit in Deutschland alltäglich ist, wird sie häufig immer noch als Ausnahme betrachtet. Im Seminar wechseln wir die Perspektive und erfahren Mehrsprachigkeit als Normalfall: Wir behandeln die theoretischen Grundlagen von Mehrsprachigkeit, visualisieren Bilder über Sprachen, erforschen Diskriminierung aufgrund von Sprachverwendung und Strategien im Umgang mit Mehrsprachigkeit. Vor dem Hintergrund des Thüringer Bildungsplans diskutieren wir Methoden und Beispiele für einen wertschätzenden und konstruktiven Umgang mit sprachlicher Vielfalt in der Kita.

Seminarziele

Auf den Grundlagen der aktuellen Mehrsprachigkeitsforschung werden im Seminar Ihr Bewusstsein für sprachliche Ideologien und diskriminierende Sprachpraktiken im (Kita-)Alltag geschärft und Ihnen Strategien zum Umgang mit Mehrsprachigkeit aufgezeigt. Ziel ist es, Sie in Ihrer Rolle als Multiplikatorin und Multiplikator im Bildungssystem zu stärken. Zudem erhalten Sie im Seminar neue Impulse, Methoden und Instrumente für die Gestaltung eines mehrsprachigkeitsoffenen Kitaalltags.

Inhalte

  • Grundlagen der Mehrsprachigkeit: Definition, Typen, Bedeutung, kognitive Grundlagen, Relevanz für den Kitalltag, Bildungsplan
  • Einstellungen über Mehrsprachigkeit: Linguizismus (Diskriminierung aufgrund von Sprachverwendung), Sprachideologien
  • Strategien im Umgang mit Mehrsprachigkeit und Transfer in den Kitaalltag:
    Kommunikation erleichtern z.B. durch Sprachanimation, einfache Sprache, Materialien Mehrsprachigkeit wertschätzen z.B. bei pädagogischen Angeboten, Projekten, in den Räumen der Kita

Methoden

Input, Selbsterfahrungsübungen, Gruppendiskussion, Analyse von Medieninhalten, Reflexionsfragen, Sprachanimation, Filmausschnitte, Transferübung, Ansichtsmaterial

Trainerin

Tina Czada, AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V., Fachstelle Interkulturelle Öffnung

Die Trainerin studierte Interkulturelle Europa-Studien (M.A.) und Medien und Kommunikation (B.A.) in Deutschland und Frankreich und absolvierte die Zusatzausbildungen Mehrsprachigkeitsberatung und Internationale Handlungskompetenz. Sie studierte und arbeitete in Deutschland, Frankreich, Ecuador und Norwegen und spricht Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Norwegisch und Bairisch. Neben ihrer Tätigkeit in der Fachstelle Interkulturelle Öffnung lehrt sie an der Universität Regensburg im Zusatzstudium Mehrsprachigkeitsberatung und ist als Referentin beim Bezirksjugendring Oberpfalz zum Thema Mehrsprachigkeit tätig.

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5-31-9: Wenn es um die Wurst geht!? - Religionssensible pädagogische Arbeit mit Schwerpunkt auf Familien bzw. Kinder mit muslimischem Hintergrund

Träger: Kindersprachbrücke Jena e.V.

Religiöse Vielfalt begegnet pädagogischen Fachkräften Tag für Tag. Unsicherheiten für die berufliche Praxis entstehen vor allem angesichts des Themas „Islam“. Es kommt vor, dass die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt, dann besonders herausfordernd ist, wenn muslimische Kinder bzw. deren Familien neue, unbekannte Sichtweisen, Traditionen oder Ansprüche mitbringen. Fragen die sich in diesem Kontext stellen sind:

  • Wie reagiere ich auf religiös begründete Wünsche, die den gewohnten, pädagogischen Routinen widersprechen?
  • Welche Rolle spielen bestimmte Feste und Feiern in den Familien?
  • Wie kann ich mit Kindern und deren Familien über ihre Religion ins Gespräch kommen? Was bedeutet es für sie, Muslim zu sein?

Seminarziele

Ziel des Seminars ist eine Auseinandersetzung mit vorurteilsbewusster religionssensibler pädagogischer Arbeit, die Gemeinsamkeiten in den Blick nimmt und Ausgrenzung vermeidet. Es werden Grundlagen des Islams als Glaubenspraxis in Familien vermittelt, die die Basis für eine faktenorientierte und differenzierte Auseinandersetzung schaffen. Fragen der Identitätsbildung und Anerkennung sollen den Blick auf individuelle, situative oder familienkulturelle Zusammenhänge öffnen und die Lösung potenzieller Konflikte erleichtern. Anhand alltagsrelevanter Fälle aus Ihrer Kita wird eine auf Hintergrundwissen und professioneller Haltung beruhende Bandbreite an Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und diskutiert. Ziel ist es, eine größere Handlungssicherheit im Umgang mit religiös-begründeten Themen zu erreichen.

Inhalte

  • Muslime in Deutschland – Religion und Identität im Kinder- und Jugendalter
  • Reflexion eigener Handlungsroutinen und pädagogischer Konzepte
  • Auseinandersetzung mit eigener religiös-kultureller Prägung
  • Anregungen zum wertschätzenden Umgang mit religiöser Vielfalt

Methoden

Die Angebote sind methodisch vielfältig aufbereitet und verknüpfen grundlegende theoretische Erkenntnisse mit bewährten Ideen und Modellen aus der Praxis.

Trainerin

Antje Ebersbach, Kindersprachbrücke Jena e.V.

Seit mehr fünfzehn Jahren ist der Verein Kindersprachbücke Jena e.V. in der Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aktiv. In verschiedenen Arbeitsfeldern und Projekten wird der Ansatz des vielfaltsbewussten Arbeitens in der täglichen Praxis umgesetzt. Diese langjährige Erfahrung lässt der Verein in die Beratungs- und Weiterbildungsangebote seines neu gegründeten „Institutes für interkulturelle pädagogische Praxis (IIP)“ einfließen.

Die Trainerin ist Diplom-Sozialpädagogin und interkulturelle Trainerin und arbeitet im Bereich Weiterbildung und Fachkräfteberatung bei der Kindersprachbrücke Jena. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu den Themen interkulturelle Kompetenz, Kommunikation, globales Lernen.

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5-4-5: König & König – Sexuelle Vielfalt als Teil des Kita-Alltags

Träger: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar

Bereits im Kleinkindalter bildet sich bei den meisten Menschen eine Vorstellung über ihre individuelle geschlechtliche Identität heraus. Nicht erst seit der Änderung des Personenstandsgesetzes im November 2013 wurde deutlich, dass es dabei mehr als zwei denkbare Möglichkeiten gibt. Wie vielfältig geschlechtliche und sexuelle Identitäten sein können und welche Rolle das für den Kita-Alltag spielt, wollen wir im Seminar verdeutlichen.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, pädagogische Arbeit zu fördern, die die Einzigartigkeit von Menschen wahrnimmt und Zuschreibungen auf Grund eines zugewiesenen Geschlechts in Frage stellt. Teil des diversitäts- und geschlechterreflektierenden Ansatzes ist es, die eigene geschlechtliche Sozialisation zu reflektieren. Hierzu gehören das Erlernen eines kritischen Blickes auf mediale Darstellungen, z.B. in Kinderbüchern, von Geschlechterstereotypen und den bewussten Umgang mit diesen. Die unterschiedlichen möglichen Ausprägungen von Geschlecht und geschlechtlichen und sexuellen werden weiterhin thematisiert. Gemeinsam werden Phänomene wie Inter*- oder Trans*-Sexualität als natürliche Ausprägungen geschlechtlicher Vielfalt besprochen. Verdeutlicht wird zudem, welche wichtige Rolle eine sensible Sprache spielt, Menschen ohne Auf- und Abwertungen in ihrer Unterschiedlichkeit darzustellen.

Inhalte

  • Welche Rolle spielt LGBTIQ in Kita?
  • Kinder – Eltern – Pädagoginnen und Pädagogen
  • Aneignung von Wissen über unterschiedliche Ausprägungen von geschlechtlicher Vielfalt
  • Diskussion und Reflexion der eigenen geschlechtlichen Sozialisation
  • Darstellungen von Geschlecht in Medien mit Fokus auf Kinderbücher
  • Blick in die Praxis unter Zuhilfenahme von Fallbeispielen

Methoden

Multimediale Vorträge und Plenumsdiskussionen, Positionierungen und Aufstellungen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppengespräche, prozessorientierte Simulationen, Rollenspiele

Trainerin

Maria Gehre, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)

Die Trainerin studierte Soziologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Universität Jena und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Erwachsenenbildung. Als zertifizierte „Pädagogische Organisationsberaterin“ ist sie erfahren bei der Prozessbegleitung in unterschiedlichen sozialen Institutionen. Sie führte zahlreiche Seminare in den Bereichen Demokratiebildung, Kommunikation und Konfliktmanagement, Sensibilisieren zu vorurteilsbewusstem Handeln und Rechtsextremismus-Prävention durch. Seit zwei Jahren ist sie Trainerin im Landesprogramm Denk Bunt und führt Fortbildungen im Bereich „Stärkung der Demokratie“, „Förderung von Vielfalt“ und „Akzeptanz von LGBTI*Q“ durch.

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5-4-14: Der große kleine Unterschied

Träger: Institut GLEICH Weimar

Früher gab es Männer und Frauen. Heute können User bei Facebook aus über 50 Möglichkeiten zur Identität wählen. Das eigene Geschlecht, die klare Grenze zwischen Männlich und Weiblich, scheint plötzlich verhandelbar zu sein. Ist das eine überfällige Befreiung oder übertriebene politische Korrektheit? In der Diskussion um den kleinen Unterschied tun sich große Gräben auf. Die plötzliche Vielfalt der Geschlechter verwirrt. Oder hat es sie schon immer gegeben? Die Wahrnehmung der Normalität verändert sich und hinterlässt Fragezeichen. Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, gesetzliche Grundlagen, dieses Seminar wird sensibilisieren und dazu beitragen eigene Erkenntnisse zu gewinnen. Bitte bringen Sie für das Seminar ihr Lieblingskinderbuch mit und/oder ein Kinderbuch, dass Sie gerne vorlesen.

Seminarziele

Eine an Vielfalt orientierte Bildung und Erziehung macht unterschiedliche geschlechtliche und sexuelle Identitäten sichtbar und begegnet diesen mit Wertschätzung. Sie ermöglicht es, Kindern altersgemäß über Fragen zu diesem Thema zu sprechen, gerade auch, wenn diese fühlen, dass sie nicht in die gesellschaftlich gesetzten Normen passen. Dafür benötigen pädagogische Fachkräfte Gender-Kompetenz. Sie müssen Vorurteile und Stereotype erkennen können und mit den anvertrauten Kindern reflektieren. Eine Pädagogik der Vielfalt bezogen auf die Sexualerziehung hält Geschlechterrollen für historisch und kulturell definiert, sieht verschiedene Beziehungsformen als gleichwertig an, respektiert Selbstdefinitionen wie selbst gewählte Geschlechter, stellt Vielfalt repräsentierende Biografien vor und verwendet eine geschlechtergerechte Sprache. Um Sie dafür zu befähigen werden Begriffe geklärt, Werte und Vorstellungen sichtbar, verschiedene Geschlechtertypen vorgestellt. Für den eigenen Umgang mit Geschlechtervielfalt wird sensibilisiert und die eigene Haltung überprüft. Ziel des Seminars ist es, mit reflektiertem Wissen zu mehr Sicherheit im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt beizutragen und diese vermitteln zu können.

Inhalte

  • Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen
  • Geschlechtsidentitäten und Genderausdrucksformen
  • Geschlechtersensible Sprache
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Normen und Wertevorstellungen in Bezug auf Geschlechtlichkeit

Methoden

Vorträge und Selbsterarbeitung, Plenumsdiskussionen, Positionierung und Aufstellung, Erfahrungsaustausch, Kleingruppengespräche, (Selbst-)Reflektion, Buchanalyse

Trainerin

Ilona Helena Eisner, Gründerin des „Institut GLEICH“

Mit dem Abschluss Dipl. Sozialpädagogin (FH) arbeitete sie u.a. als Bildungsreferentin, Geschäftsführerin und Leiterin der Thüringer Elternakademie. Mit Zusatzausbildungen in den Bereichen Spiel- und Theaterpädagogik, Suggestopädie (ganzheitliches Lernen), systemische Beratung und einem Fernstudium als diplomierte Management-Referentin erwarb sie sich weitere Grundlagen für die Erwachsenenbildung. Die Trainerin ist seit über 10 Jahre als teilselbstständige Bildungsreferentin und Moderatorin in Kindertageseinrichtungen, Bildungsinstituten und für freie Träger tätig.

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5-4-16: Familien unterm Regenbogen - Vorurteilsbewusster Umgang mit Anderssein und Gendervielfalt in der Kita

Träger: Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft e.V.

Kitas sind Orte gelebter Vielfalt. Hier treffen unterschiedlichste Identitäten, Lebensweisen und Familienmodelle aufeinander. Kinder wachsen mit Alleinerziehenden oder Großeltern, in gemischtgeschlechtlich oder auch gleichgeschlechtlich lebenden Elternkonstellationen auf. Doch Vorurteile über Homosexualität sind immer noch verbreitet – besonders dann, wenn sie als populistisches Reizthema im Zusammenhang mit Kindern steht. So muss sich ein offen schwuler Erzieher der Anfeindung und Ablehnung aus der Elternschaft aussetzen – und lesbische Erzieherinnen bleiben aus Angst unsichtbar in ihrem „Versteckspiel“. Das Wort „schwul“ (oder auch „Schwuchtel“) ist das meist gebrauchte Schimpfwort in der Jugend- und Hasssprache und wird bereits von Kita-Kindern kopiert und unreflektiert zur kommunikativen Machtausübung verwendet.

Der Thüringer Bildungsplan beschreibt individuelle Unterschiede und soziale Vielfalt in den Kitas. Ziel ist es, ein diskriminierungsfreies Lernumfeld zu schaffen und mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern. Die gleichberechtigte Darstellung und Vermittlung von unterschiedlichen Lebensweisen und Familienmodellen sollte ein elementarer Bestandteil formaler Bildung sein.

Seminarziele

  • Sensibilisierung für das Themenfeld „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ in der Kita
  • Klärung von Begrifflichkeiten wie Geschlecht, „Sex und Gender“, Heteronormativität, geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung sowie Kenntnis über den pädagogischen Bezug der sog. „Gender-Debatte“
  • Sicherheit im Umgang mit sog. „Schimpfwörtern“ und beleidigenden Äußerungen, bei der Elternarbeit und der Weitergabe von Beratungsangeboten

Inhalte

  • Wie vielfältig leben und arbeiten Menschen mit Kindern? Welchen Nutzen hat deren Sichtbarkeit für das Umgangsklima in der eigenen Kita?
  • Welche Rechtsgrundlagen existieren für Gender-Vielfalt? Was besagt das deutsche Personenstands- und Familienrecht? („Geburtsregister“, „Geschlechtsangleichung“, „Eingetragene Lebenspartnerschaft“/“Ehe für alle“, „Regenbogenfamilien“ u.a.)
  • Wie kann mit Kindern, Eltern und im Kollegium über das Themenfeld gesprochen und pädagogisch-konzeptionell gearbeitet werden? Welche Argumentation hilft gegen Vorurteile und Diskriminierung im beruflichen und privaten Umfeld?

Methoden

interaktive und multimediale Inputs (Powerpoint und Videos), moderierte Diskussionen, Kleingruppenarbeit an Praxisbeispielen und Fallanalysen

Trainerin

Kathrin Schuchardt, Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft e.V.

Seit 2003 arbeitet die studierte Diplomlehrerin als freiberufliche Bildungsreferentin und Demokratiepädagogin für verschiedene Bildungsträger in Thüringen und anderen Bundesländern. Ihr praktischer Horizont als Sozialarbeiterin erstreckt sich von Erfahrungen in der Stationären Jugendhilfe, Offenen Jugendarbeit/Streetwork über Konfliktmanagement/Mediation sowie Antigewalt- und Kompetenztrainings im Strafvollzug (AKT®). Als „Queer“-Aktivistin setzt sie sich seit den 90er Jahren für die Rechte von LSBTTIQ*-Menschen ein.

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