Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen

Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen

Nachfolgend finden Sie konkrete Angebote für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen zu den Qualifizierungsbereichen:

  • Umgang mit Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Stärkung der Demokratie und der demokratischen Alltagskultur
  • Förderung von Vielfalt, Diversität und Toleranz
  • Interkulturelle Öffnung, interkulturelles und internationales Lernen

Angebot-Nr. 5-1-10: Kita in der Verantwortung

Träger: MOBIT e. V.

Erzieher(innen) und Pädagog(inn)en arbeiten auf den ersten Blick in einem vermeintlich unpolitischen Bereich. Im Seminar wird herausgestellt, wieso es dennoch notwendig ist, sich mit der Ideologie der extremen Rechten und mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen.

Seminarziele

Im Seminar werden Fakten und Entwicklungen aus dem Bereich der extremen Rechten vermittelt. Sie werden befähigt, in Ihrem Arbeitsalltag mit Problemlagen des Rechtsextremismus souverän, zielgerichtet und fundiert umzugehen sowie Ihren demokratischen Standpunkt zu festigen. Sie erlangen Handlungssicherheit im Umgang mit rechtsorientierten Eltern sowie rassistischen und antisemitischen Sprüchen/Argumentationen in Ihrer Einrichtung.

Seminarinhalte

  • Die extreme Rechte in Thüringen:
    Definition des Begriffs „Rechtsextremismus“, Zahlen und Statistiken, Wahlergebnisse, Organisation und Strukturen, NPD – Strategie und Aktionen, Personal der extremen Rechten, Immobilien, RechtsRock, Neonazistische Versände, Rechte Erlebniswelten
  • Zeichensprache der extremen Rechte – Symbolik, Codes und Outfit, visuelle Identifikation von Angehörigen der extrem rechten Szene:
    Kennenlernen der inneren Logik extrem rechter Symbolik, Bildsprache und Botschaften / Vermittlung von Symbolen, Logos, codierten Botschaften, die Bandbreite extrem rechter Darstellungen sowie deren (Um-)Deutung in diesen Kontexten / Chronologische Darstellung von Versatzstücken aus heidnischen, germanischen, deutsch-nationalen und nationalsozialistischen Bezugsrahmen sowie diverse Einflüsse durch Subkulturen und Moden
  • Frauen in der extrem rechten Szene – Zwischen Mütterkult und Emanzipation:
    extrem rechte Einstellungsmuster von Frauen / Aufzeigen der widersprüchlichen Positionen zum weiblichen Rollenverständnis in extrem rechter Szene / Beleuchtung realer Betätigungsfelder und deren Bedeutung / Filmbeitrag „Rechte Brutpflege“ / Ziel: klischeebeladenes Bild von extrem rechter Szene als reine Männerbastion soll aufgebrochen werden; stabilisierende Rolle der Frau wird in den Blick genommen
  • Vermittlung von Handlungskompetenzen:
    Blick auf rechtliche Möglichkeiten und sich daran ableitende Handlungsmöglichkeiten /
    im Austausch untereinander Handlungssicherheit erlangen /
    Chancen und Grenzen im gemeinsamen Gespräch herausarbeiten /
    Gemeinsame Handlungsziele verabreden / Austausch über best-practise-Beispiele

Methoden

Vortrag, Zurufabfragen, Arbeit mit Metaplankarten, moderierte Plenumsdiskussion, Arbeitsgruppen, Brainstorming, Präsentation, Austausch in Kleingruppen, Fallbesprechung und –beratung, Blitzlicht

Trainer(in)

N.N., MOBIT e.V. Erfurt

Die Trainer(innen) verfügen über Expertise im Themenfeld und eine langjährige Beratungstätigkeit bei MOBIT e.V. Der Verein setzt das Projekt „Mein Kind ist doch kein Nazi!?“ um und hat einen Ratgeber für Eltern und Angehörige von Kindern und Jugendlichen aus der rechten Szene in Form einer Broschüre herausgebracht. Darüber hinaus arbeitet MOBIT e.V. im Elternberatungsnetzwerk Ost mit.

Ziel der Arbeit von MOBIT ist die Stärkung des bürgerlichen, demokratischen Engagements in Thüringen und die konkrete Auseinandersetzung mit allen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus. Darüber hinaus informiert MOBIT über aktuelle Entwicklungen in der rechtsextremen Szene.

Buchung

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Ansprechpartner

Angebot-Nr. 5-2-2: Stärkung der Demokratie und der demokratischen Alltagskultur in der frühkindlichen Bildung

Träger: cultures interactive e.V.

Die frühe Kindheit ist eine intensive Lern- und Entwicklungszeit. Erfahrungen von Gestaltungsmöglichkeiten, Teilhabe, Aushandlung und Anerkennung fördern die frühkindliche Entwicklung. Kinder nehmen gerade im jungen Alter verstärkt und mit allen Sinnen wahr, auf welche Art und Weise „Erwachsene“ miteinander umgehen, und in welcher Form ein Team seine Aushandlungsprozesse führt.

Seminarziele

In der aktivierenden und motivierenden Tagesveranstaltung werden Ansätze der Demokratieerziehung in frühkindlichen Bildungsprozessen aufgezeigt. Ihnen werden erfolgreiche Erziehungsmodelle, auch unter Einbeziehung der Eltern, Kommunikations- und Organisationsstrukturen sowie Beteiligungsmöglichkeiten für eine demokratische Alltagskultur vorgestellt. Ihr Wissen zu „aktivierender Elternbeteiligung“ sowie zur Rechtsextremismus-Aufklärung wird erweitert und bezogen auf Ihr Berufsfeld reflektiert.

Seminarinhalte

  • Partizipation in Kindertageseinrichtungen: Rechtliche Grundlagen der Partizipation von Kindern und Partizipation als Schlüssel zur Demokratie
  • Stufen der Beteiligung
  • Gelingensbedingungen für demokratische Partizipation in der Kita aus der Sicht der Kinder, der Eltern, der pädagogischen Fachkräfte
  • Demokratieansätze in Kindertagesstätten
  • Die Entwicklung einer demokratischen Kultur in der Kita
  • Vorstellen des 4-Phasenmodells

Ihr pädagogischer Gewinn

Sie kennen die rechtlichen Grundlagen der Partizipation in Kindertageseinrichtungen und können die UN-Kinderrechtskonvention praktisch anwenden. Sie kennen die Stufen der Beteiligung und reflektieren die eigene Praxis. Sie setzen sich mit Gelingensbedingungen für eine demokratische Partizipation auseinander und diskutieren unterschiedliche Demokratieansätze. Sie lernen das 4-Phasenmodell zur Entwicklung einer demokratischen Kultur in der Kindertageseinrichtung kennen und können dieses praktisch umsetzen.

Methoden

Vorträge, Gruppenaustausch, Arbeit im Plenum und in Kleingruppen, Vorstellung von Modellvorhaben

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Angebot-Nr. 5-2-5: Lernort Demokratie – Was heißt Demokratie & was hat das mit meiner KiTa zu tun?

Träger: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar

Partizipation ist eine Grundvoraussetzung von Demokratie. Dementsprechendes Gewicht sollte beteiligungsorientierten Prozessen eingeräumt werden. Der „Lernort Demokratie“ ist demnach nicht nur eine Unterrichtseinheit, sondern spiegelt sich auch in Ihrer KiTA wieder. Damit es nicht nur heißt: „Heute steht wohl wieder Beteiligung auf dem Plan; mal schauen, ob wir wählen oder würfeln?“.

Seminarziele

Im Seminar werden Funktions- und Wirkungsbereiche von Demokratie vermittelt und Partizipationsräume in Ihrer KiTa entdeckt. Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention steht ebenso im Mittelpunkt wie die Auseinandersetzung mit Herausforderungen und Gefahren für den demokratischen Prozess. Zudem erhalten Sie anhand von Fallbeispielen die Möglichkeit, Instrumente bzw. Lösungen für Ihre Berufspraxis abzuleiten.

Seminarinhalte

  • Hintergründe zur Partizipation von Kindern
  • Auseinandersetzung mit dem Begriff der „Zivilgesellschaftlichen Bildung“
  • Diskussion und Reflexion von Demokratie verstanden als Prozess
  • Diskussion und Reflexion der eigenen Institution und deren Rolle in der Demokratie
  • Einordnung von Gefahren für die Demokratie
  • Beispiele zur Mitbestimmung und Entscheidungsfindung im Berufsalltag

Methoden

Multimediale Vorträge und Plenumsdiskussionen, Positionierungen und Aufstellungen, Erfahrungsaustausch zu Fallbeispielen, Kleingruppengespräche, prozessorientierte Simulationen

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Ansprechpartner

Angebot-Nr. 5-3-5: Vorschrift ist Vorschrift!? Vielfaltsbewusste Erziehung & Fragen von Normalität und Diversität in der frühkindlichen Bildung

Träger: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar

„Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung (…)“, lautet der zweite Artikel der UN-Kinderrechtserklärung. Doch wir neigen dazu, nach Unterschieden zu fragen, statt über Gemeinsamkeiten zu sprechen. Durch die Verwendung von Klischees können wir „andere“ besser fassen und uns abgrenzen. Dies birgt aber die Gefahr des Ausschlusses „anderer“. Gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit Geflüchteten ist ein Perspektivwechsel hilfreich. Eine offene Gesellschaft wie unsere lebt vom Austausch über unterschiedliche Werte und Normen, die hinter Überzeugungen und Lebensweisen stehen.

Seminarziele

Zum Seminarbeginn steht zunächst der Begriff „Vielfalt“ im Mittelpunkt: Was steckt dahinter? Was verlangt es & was hat es mit Werten zu tun? Daran schließt sich das Thema „Diskriminierung“ an: Wie erlebe oder erlebte ich Diskriminierung? Welche Gefühle sind damit verbunden? Welche persönlichen Strategien habe ich im Umgang mit Diskriminierung entwickelt? Grundlegend für die Sensibilisierungsübungen ist das Hinterfragen der eigenen Haltung, um so die Wahrnehmung für Ungerechtigkeiten zu schärfen und „Normalität“ zu hinterfragen. Des Weiteren werden im Seminar vielfaltsbewusste und diskriminierungskritische Handlungsstrategien nicht nur im Umgang miteinander, sondern auch in Bezug auf Geflüchtete entwickelt und erprobt.

Seminarinhalte

  • Chancen und Herausforderungen von Diversität
  • Rechtliche Grundlagen für die pädagogische Arbeit
  • Auseinandersetzungen mit eigenen Werten und den Wertvorstellungen der Kita
  • Stereotype und Diskriminierungsformen erkennen
  • Möglichkeiten der (Selbst-)Reflexion
  • Bearbeiten von Beispielen aus Ihrer Kita

Methoden

Multimediale Vorträge und Plenumsdiskussionen, Positionierungen und Aufstellungen, Erfahrungsaustausch zu Fallbeispielen, Kleingruppengespräche, Biographiearbeit

Buchung

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Wo soll das Seminar stattfinden?

Ansprechpartner

Angebot-Nr. 5-3-8: Giraffen und Elefanten in einem Haus? Förderung von Vielfalt, Diversität und Toleranz

Träger: Jugendsozialwerk Nordhausen

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, Verschiedenartigkeit von Menschen als mögliche Ursache für Kommunikationsschwierigkeiten in der Kindertagesstätte zu verstehen. Das Seminar unterstützt Sie, die Vielfalt in Ihrem Arbeitsalltag zu beschreiben und Strategien zu entwickeln, wie Sie diesen potenziellen Reichtum konstruktiv nutzen können.

Seminarinhalte

  • Was bedeutet Diversity?
  • Wie sieht die Arbeitskultur in Ihrem Kindergarten aus?
  • Wie können Sie Vielfalt wahrnehmen und reflektieren?
  • Was bedeutet vorurteilsbewusst zu arbeiten?
  • Wie können Sie Vielfalt in Ihrem Arbeitsumfeld konstruktiv nutzen?

Methoden

Wechsel von Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Präsentationen, Filme, Diskussionen, Fotoarbeit, aktivierende Methoden

Buchung

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Wo soll das Seminar stattfinden?

Ansprechpartner

Angebot-Nr. 5-3-13: Vorurteilsfrei denken oder vielfaltsbewusst leben? – Differenzsensible Bildungs- und Erziehungskonzepte für Kindergärten

Träger: Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Der Umgang mit Verschiedenheit kann auch in Kindergärten zu Spannungen und Konflikten führen. Das Balancieren zwischen gleich und verschieden ist ein stetiges Spannungsfeld, in dem zu viel des einen und zu wenig des anderen zu Benachteiligung oder Ungleichbehandlung führen können. Auf der Ebene der Kinderförderung zielt die vielfaltsbewusste Bildung und Erziehung darauf ab, allen Kindern Erfahrungen mit Vielfalt zu ermöglichen, sie in ihrer individuellen wie auch sozialen Identität zu stärken und für einen achtsamen Umgang mit Verschiedenheit zu befähigen. Auf der Ebene der Erzieher-(innen) bedeutet das zunächst möglichen ‚Vielfaltshindernissen’ auf die Spur zu kommen, Benachteiligungen zu erkennen und eine vielfaltsbewusste Lernumgebung in ihren Einrichtungen zu etablieren.

Der Anti-Bias-Ansatz wurde Anfang der 1980er Jahre in den USA vornehmlich für Vor- und Grundschulen konzipiert, mit dem Ziel, Bildungseinrichtungen in Orte der Vielfalt und der Anerkennung zu verwandeln sowie Maßnahmen zu entwickeln, die geeignet sind, diesen Wandel nachhaltig auszubauen und zu unterstützen. Die Besonderheit des Anti-Bias-Ansatz im Kontext vielfaltsbewusster Bildung und Erziehung ist seine sozialpsychologische Intention, die danach fragt, wie Kinder in gesellschaftlichen Verhältnissen aufwachsen, die zum Teil auch von Ungleichheit und Benachteiligung gekennzeichnet sind und welche Auswirkung diese Verhältnisse auf ihr Selbstbild und ihre Vorstellung von „Anderen“ haben können. Der Anti-Bias-Ansatz ist ein offenes Sammelbecken für Grundsätze und Methoden mit vielfaltsbewusster und inklusiver Ausrichtung. Neben seiner methodischen Vielfalt bietet er jedoch Möglichkeiten für systemische Reflexionsprozesse und die Entwicklung vielfaltsbewusster Handlungskompetenz.

Seminarziele

Das Leitziel der Fortbildung ist der Versuch, ressourcenorientiert und praxisnah in einem gemeinsamen Prozess ‚Vielfaltshindernisse’ aufzuspüren und zu thematisieren. Dies umfasst eine Auseinandersetzung mit eigenen Haltungen, aber auch mit Strukturen, in denen Bildung und Erziehung stattfinden. Der Ansatz der Selbstreflexion und die Idee lernender Strukturen bieten die Möglichkeit gemeinsam neue (vielfaltsbewusste) Handlungs- und Gestaltungsräume zu entdecken und einzuüben.

Seminarinhalte

Schwierigkeiten vor denen Kinder in ihrer Identitätsentwicklung stehen, sind stets mit Gruppen verbunden, zu denen sie sich zugehörig fühlen, oder denen sie von außen zugeordnet werden. Seien es wiederkehrende Anmerkungen zu ihrer körperlichen Verfassung, Herkunft oder Muttersprache, Anspielungen auf ihre sozioökonomische Situation, sexuelle Orientierung der Eltern, oder eben unklar erscheinende geschlechtliche Zuordnung. Bei diesem Thema, das nicht nur individuelle Besonderheiten der Kinder in den Blick nimmt, sondern auch Fragen nach ihren sozialen Zugehörigkeiten aufwirft, brauchen Erzieher(innen) tragfähige Einsichten und Handlungskonzepte, die es ihnen ermöglichen, gesellschaftliche Realitäten, die ihnen in ihrer Arbeit in den Kindertagesstätten unwiderruflich begegnen, zu erkennen und pädagogisch aufzugreifen.

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Angebot-Nr. 5-4-8: Interkulturelle Öffnung – eine bereichernde Option oder schlichte Notwendigkeit?

Träger: Jugendsozialwerk Nordhausen

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis für die Herausforderungen und Chancen zu wecken, vor denen Sie und Ihre Kolleg(inn)en im Umgang mit unterschiedlichen Kulturen – und damit ist bei weitem nicht nur die ethnische oder geografische Herkunft gemeint – stehen. Sie erhalten Anregungen für den Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen, Voraussetzungen und widersprüchlichen Situationen im Kindergartenalltag. Zudem werden im Seminar Ansprechpartner(innen) genannt, die Sie in der Arbeit mit Kindern mit Flucht- oder Migrationserfahrung unterstützen können.

Seminarinhalte

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. Kultur, Wahrnehmung, Eigenes und Fremdes, Kulturschock, Inter- und Multikulturalität, Poly- und Multikollektivität, interkulturelle Kompetenz
  • Überprüfung der vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten in der Arbeit mit Kindern und Eltern in Hinblick auf den bewussten Umgang mit Vielfalt
  • Grundlagen für die Erarbeitung tragfähiger Handlungsoptionen für den Umgang mit Vielfalt schaffen
  • Entwicklung von Ideen zur Initiierung interkultureller Öffnungsprozesse

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Arbeit an konkreten Fallbeispielen, Plenumsdiskussion. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen kulturellen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

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Angebot-Nr. 5-4-9: Wie farbig ist „bunt“? - Kulturelle Vielfalt in der KiTa managen

Träger: Kindersprachbrücke Jena

Kinder wachsen heute in Familien mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen und Lebensentwürfen auf. Die Einzigartigkeit von Kindern und deren Familien zeigt sich in der Kita Tag für Tag und fordert Pädagog(inn)en auf, Wege zu finden, mit ihr umzugehen. Dabei können Fragen auftreten wie:

  • Inwieweit muss ich die kulturellen Hintergründe der Familien in meiner Arbeit berücksichtigen und einbeziehen?
  • Wie kann Kommunikation mit Eltern gelingen – trotz unterschiedlicher Ansichten, Sprachbarrieren oder scheinbarem Desinteresse?
  • Wie kann ich eine von Toleranz und Wertschätzung gekennzeichnete Atmosphäre im Kindergarten gestalten?

Seminarziele

In dieser eng am Bildungsplan orientierten Weiterbildung wird eine wertschätzende Auseinandersetzung mit den oben genannten Fragen angeregt. Die Arbeit an einer vorurteilsbewussten, von Toleranz gekennzeichneten Haltung wird im Seminar verbunden mit der Vermittlung von Hintergrundwissen sowie dem praktischen Transfer in Ihren Alltag. Das Konzept der „Familienkultur“ wird vorgestellt und gemeinsam werden Wege erarbeitet, wie Sie bessere Lernvoraussetzungen für Kinder schaffen und die Elternarbeit optimieren können. Je nach Bedarf erhalten Sie Informationen zu Hintergründen und Handlungsoptionen im Umgang mit Familien mit Flucht- oder Migrationserfahrung, zu kultursensibler Elternarbeit und Mehrsprachigkeit.

Seminarinhalte

  • Stärkung von interkultureller Kompetenz, Toleranz und Vorurteilsbewusstsein
  • Reflexion von Handlungsroutinen und Haltungen
  • Konzept der Familienkultur und Techniken kultursensibler Elternarbeit
  • Relevantes Hintergrundwissen und Handlungsoptionen zu den Themen Kinder mit Migrations- bzw. Fluchterfahrung und Mehrsprachigkeit
  • Praktische Anregungen zum Umgang mit Vielfalt im Kindergarten

Methoden

Selbsterfahrungsübungen, thematische Inputs und Reflexionsmethoden werden mit praxisnaher, auf Ihren Erfahrungen, basierender Fallarbeit bereichert. Theoretische Erkenntnisse werden mit bewährten Ideen und Beispielen aus der Kita-Praxis verknüpft.

Weiterführende Informationen zu dieser Fortbildung finden Sie im Flyer.

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